Nationalitäten
English
Besucherzähler Homepage
Gesamt Zähler vom
05.06.2012 bis
Mitte Dez. 2012
ca. 5.000 Zugriffe
Kontakt Facebook Blog Gästebuch Newsletter AGB´s Impressum
SLOGAN
Verbesserungsvorschläge, auch Beschwerden, und juristische Korrekturen sind immer sehr willkommen (oder per kopierbarer adresse "menschengerechtepolitik@web.de"). Was bedeutet es - Deutsch, Russisch, Türkisch, Nigerianisch, Syrisch, oder sonst was zu sein, und was macht einen Menschen überhaupt dazu ?

Es ist lediglich ein Ausdruck darüber, wo ich geboren wurde, und sonst rein gar nichts ! NICHTS ! Ich wurde dort geboren - und, hätte ich es anders machen können - nein hätte ich nicht. Ich bin, was ich bin - außer ich habe einen Titel, durch etwas erreicht, das ist was anderes.

Ein gutes Beispiel, was eine Nationalität ausmacht, erklärt diese Seite der Wolgadeutschen

Wolgadeutsche sind Nachkommen deutscher Einwanderer, die im Russischen Reich unter der Regierung Katharinas der Großen an der unteren Wolga ansässig wurden. In der Gesamtzahl der Russlanddeutschen bilden sie einen Anteil von 25 %. Das Zentrum der Wolgadeutschen war die Stadt Pokrowsk (seit 1931 Engels). Zwischen 1924 und 1941 waren sie innerhalb der Sowjetunion in der Wolgadeutschen Republik organisiert.

    Geschichte

      -> Hauptartikel: Geschichte der Russlanddeutschen

      Die Siedler, die überwiegend aus Bayern, Baden, Hessen, der Pfalz und dem Rheinland kamen, folgten in den Jahren 1763 bis 1767 der Einladung der deutschstämmigen Zarin Katharina II. in ihr neues Siedlungsgebiet, wo sie 104 Dörfer gründeten. Sie wurden angeworben, um die Steppengebiete an der Wolga zu kultivieren und die Überfälle der Reitervölker aus den Nachbargebieten einzudämmen. Mit der Zeit entwickelten sie in dieser Region eine blühende Agrarwirtschaft mit Exporten in andere Regionen Russlands.

      Im russischen Reich fanden die deutschen Siedler günstige Bedingungen vor, u. a. erhielten sie einen politischen Sonderstatus, der das Recht auf Beibehaltung des Deutschen als Verwaltungssprache, auf Selbstverwaltung sowie auf Befreiung vom Militärdienst umfasste. Diese Selbstbestimmungsrechte wurden 1871 durch Zar Alexander II. eingeschränkt und 1874 ganz aufgehoben, was zu einer Auswanderungswelle in die USA, Kanada und Südamerika (z. B. nach Villaguay) führte.

      Weitere Einschränkungen und Repressalien erfolgten bereits kurz nach Gründung der Sowjetunion, als Stalin den Wolgadeutschen die gesamte Getreideernte abnahm und ins Ausland verkaufte. Tausende von Wolgadeutschen starben 1921/22 infolge der dadurch verursachten Hungersnot.

      1924 wurde die Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Wolgadeutschen geschaffen, nachdem das Gebiet bereits nach der Oktoberrevolution ab 1918 Autonomie erlangt hatte.

      Die 'wolgadeutsche Republik', die 1941 aufgelöst wurde, hatte etwa 600.000 Einwohner, wovon etwa zwei Drittel deutscher Abstammung waren.

      Nach dem Überfall des „Dritten Reiches“ auf die Sowjetunion im Juni 1941 (Zweiten Weltkrieg) ließ Stalin das Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR am 28. August 1941 den Erlaß „Über die Umsiedlung der im Wolgagebiet ansässigen Deutschen“ beschließen.[1] Die etwa 400.000 verbliebenen Wolgadeutschen wurden der kollektiven Kollaboration beschuldigt, nach Sibirien und Zentralasien deportiert und dort in Arbeitslager der „Arbeitsarmee“ (?????????) gezwungen, wobei Tausende starben. Die meisten Russlanddeutschen (Männer und Frauen) wurden in der Zeit zwischen Oktober 1942 und Dezember 1943 einberufen.

      Erst 1964 wurden sie – mit Einschränkungen – offiziell vom Vorwurf der Kollaboration befreit.[2] (1964 endete die Ära Chruschtschow, die 1953 nach Stalins Tod begonnen hatte. Die Tauwetter-Periode währte von etwa 1956 bis 1964.)

      Die Bundesrepublik Deutschland ermöglichte den Wolgadeutschen seit den 1970er Jahren die Einreise und die Einbürgerung (siehe auch Bundesvertriebenengesetz).

Hier zeigt sich sehr deutlich, was Nationalitäten bedeuten. Diese Menschen waren in Russland - Ausländer, obwohl die, der in den Jahren 1763 bis 1767 der Einladung der deutschstämmigen Zarin Katharina II folgten, dort Deutsche, also Ausländer waren. Wieder einst zurück nach Deutschland, waren sie abermals Ausländer - also dann ist jeder Mensch, immer und überall Ausländer - was soll das ? Dann können wir das ganze auch einfach gleich lassen, oder ?

Fahre ich als Deutsche nach England, bin ich dort natürlich Ausländer, komme ich wieder nach Deutschland, ändert das etwas an meinem "seien" ? Eigentlich nicht, oder ? Also, wenn ich nun Ausländer in England bin, und meine Rückkehr an meinem Seien nichts ändert, ich bleibe, was ich bin, und bin in England Ausländer, so bin ich das in Deutschland immer noch. Zwar nicht für Deutschland (aber was ist Deutschland, Endland, oder sonstige Länder überhaupt - aber das ist ein anderes Thema), aber ich bin. Sein, oder nicht sein, das ist hier die Frage.

Deutschland als Beispiel ist eine Region dieser Welt, die sich im laufe der Zeit zu einer politischen Region entwickelt hat - also die Erde, die Deutschland ausmacht, oder auch der Grund und Boden. Dieser wurde irgendwann einmal von irgendeinem König, oder Kaiser zu Deutschland ausgerufen, damals zum deutschen Reich (bzw. römisches Reich, deutscher Nation). Das der damals sogenannte Pöbel (das Wort Mensch gab es da noch nicht einmal, vor ca. 1.000 Jahre, zur Jahrtausendwende) hat sich dagegen logisch nicht zur Wehr gesetzt, weil das zu der Zeit einfach nicht üblich war. Und schon war Deutschland beboren. Nur weil "ein" irgendwer, oder was, es "ausgerufen" hat - und mit welchem Recht - gar keinem ! Er tat es einfach. So, wie, wenn heute jemand etwas tut, und niemand, oder nicht ausreichend genügend Personen etwas dagegen unternehmen.

Amerika war sehr ähnlich - und andere Länder wohl kaum, sehr viel anders. Russland wäre auch mal sehr interessant, wie es einst entstanden sein mag.